Auf die richtige [Mess-] Technik kommt es an!

Differenzdruck-Messung [BlowerDoor-Messung]

Die Differenzdruck-Messung zur Bestimmung der Gebäudedichtheit ist bei energetischer Sanierung und bei Neubauten mittlerweile ein fester Bestandteil. Hierbei wird mittels eines in die Gebäudehülle eingebauten computergesteuerten Ventilators Unter- bzw. Überdruck von 50 Pascal im Gebäude erzeugt.

Bei Sanierungen und Neubauten empfiehlt es sich stets, zwei Messungen durchzuführen.

Die erste Messung wird als Qualitätssicherung nach dem Einbau bzw. der Erneuerung der luftdichten Ebene durchgeführt. Hierbei werden Leckagen der luftdichten Ebene noch in der Bauphase festgestellt und können daher meist problemlos ohne nennenswerten Aufwand nachgearbeitet werden. Hiervon profitiert der Bauherr und der Handwerker gleichermaßen. Beide wissen, dass die Ausführung der Gewerke zum Zeitpunkt der Messung in Ordnung waren. Der richtige Zeitpunkt ist z. B. nach dem Einbau der Fenster, dem Aufbringen des Innenputzes oder aber dem Einbau der Dampfbremsfolie im Dachgeschoss, die oftmals gleichzeitig die luftdichte Ebene darstellt. Der richtige Zeitpunkt hängt natürlich von der Baumaßnahme gleichermaßen wie vom Baufortschritt der einzelnen Gewerke ab und wird für jedes Bauvorhaben individuell festgelegt.

Die zweite Messung, die nach DIN 13829 zu erfolgen hat, wird im Nutzungszustand durchgeführt, also wenn das Gebäude fertiggestellt ist. Hierbei gilt es, bestimmte Werte einzuhalten. Diese Werte werden u. a. in der Energieeinsparverordnung [EnEV] und den FAQ der KfW-Bank festgelegt und hängen unter anderem vom Gebäudevolumen und dem geplanten Energiestandard des Gebäudes bzw. dem Einbau einer Lüftungsanlage in ein solches ab.

Ich berate Sie gerne bei einem persönlichen Gespräch.